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Die "Stadt der Flüsse" kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Sie wurde von den Römern Arrabona genannt und ist seit fast 1000 Jahren Bischofssitz. Győr hat schöne Barockgebäude und ist ein beliebtes Schul- und Industriezentrum. Der alte Stadtkern befand sich an der Mündung der drei Flüsse Donau, Rába und Rábca. Weithin ist die Residenz des Bischofs (Püspökvár, Káptalan domb 5/A), die Bischofsburg, sichtbar. Die ältesten Bauten sind der Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert und die aus dem 15. Jahrhundert stammende Dóczy-Kapelle. In der Héderváry- oder St.-Ladislaus-Kapelle wird ein Meisterwerk der ungarischen Goldschmiedekunst, die vergoldete Herme, das Kopfreliquiar von König Ladislaus I. (1077-1095) aufbewahrt. Zu den wertvollsten Einrichtungen des Doms gehören die zwei "schwarzen Altäre". Die Fresken wurden von Anton F. Maulbertsch angefertigt. 1731 wurden die beiden Barockstandbilder, der Erzengel Michael (Apor Vilmos püspök tér) und das Bundesladendenkmal (Gutenberg tér) fertig gestellt. Im bischöflichen Priesterseminar (Papnevelde, Káptalan domb 26) sind Schatzkammer und Bibliothek der römisch-katholischen Diözese untergebracht. Das Borsos-Museum (Apor Vilmos püspök tér 2) zeigt Graphiken und Skulpturen des Bildhauers Miklós Borsos (1906-1993). In den Kasematten der Burg (Bécsi kapu tér 5) befindet sich ein Lapidarium. Das Kreszta-Haus (Apáca u. 1) beherbergt eine Keramikausstellung der bekannten Keramikerin aus Győr, Margit Kovács (1902-1977).
Der schmiedeeiserne Wetterhahn auf dem Brunnenhaus am Donautorplatz hütet eine Legende aus der Türkenzeit. Am Széchenyi-Platz stehen die Kirche St. Ignatius mit der Nachbildung der Il Gesú in Rom und das Ordenshaus mit dem Szechenyi-Apothekenmuseum. Beliebt ist Schloss Zichy (Liszt Ferenc u. 20) besonders für Konzerte und Hochzeiten. Das alte Rathaus (Rákóczi u. 1) weist schmiedeeiserne Verzierungen auf, das neue Rathaus (Városház tér) ist ein imposantes neobarockes Gebäude. Ein für die Stadt typischer, üppig verzierter Erker schmückt das Rosalia-Haus (Kazinczy u. 21). Das Schloss Esterházy (Király u. 17) beherbergt die Gemäldesammlung.
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Die Römer haben hier die Stadt Scarbantia gegründet, im Mittelalter wurde hier große Befestigung gebaut, um die mittelalterlichen Häuser zu schützen, hier wurden die Renaissance- und Barrockhäuser gebaut und nicht zu letzt im 19. und 20. Jahrhundert auch die Paläste. 1975 bekam die Stadt einen Presitgepreis dank des Erfolgs bei der Presentation der historischen Sehenswürdigkeiten. Die Stadt nennt man oft die loyalste Stadt Ungarns, weil die Bevölkerung während des ersten Weltgkrieges in der Volksabstimmung entschieden hat, dass sie ein Teil Ungarns bleiben wollen und nicht zu Österreich gehören wollen. Das Stadtzentrum erstreckt sich um zwei Plätze, die mit vielen Straßen und Gässchen zusammen verbunden sind. Man kann hier die lutherischen Kirchen, Sanagogen, Barock- und Renaissanceresidenzen, Theater und zahlreiche Gaststätten bewundern.
Die Familie Koszeg hat die Burg im 13. Jahrhundert gebaut, um die Stadt zu schützen. Die innere Burg sei der älteste Teil von Koszek. Heute ist die Burg ein Kulturzentrum, vor allem wenn auf dem Burghof Theater gespielt wird. Man kann hier auch das Miklos-Jusics-Museum mit der lokalen historischen Sammlung besuchen. Das Rathaus in Koszek ist wahrscheinlich das älteste Rathaus Ungarns, das seinem Zweck seit 14. Jahrhundert dient. Das größte Gebäude in der Stadt ist die Kirche auf dem Hauptplatz.
Es wurden hier prähistorische Relikte gefunden. Es ist nicht einfach, diese Relikte genau zu datieren, aber in Hinblick auf die Tatsache, dass der Kaiser Claudius hier Colonia Claudia Savariensuim (bekannt auch als Savarina) gegründet hat, kann man die Stadt 50 v.Chr. datieren. Das berühmteste Gebäude in der Stadt ist der Bischofspalast mit der historischen kirchlichen Sammlung. Die Kirchenbibliotek und das Kirchenarchiv befindet sich hinter der einfachen Barockfassade. Zu den großartigen kulturellen Veranstaltungen gehört der Frühlingsfest, der Savaria-Fstival, der Bartok-Festival und der Iseum-Festival.
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