Reiseführer in der Umgebung von Budapest


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Dom in Esztergom's

Die reizvolle Stadt am Donauknie ist Sitz des Oberhauptes der ungarischen katholischen Kirche, des Erzbischofs von Esztergom. In der 972 erbauten Burg von Esztergom wurde Stephan der Heilige (1000–1038), der erste ungarische König und Gründer des ungarischen Staates, geboren. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Basilika (Szent István tér), die größte Kirche des Landes mit dem größten, weltweit einzigen, auf Leinen gemalten Altarbild. Einmalig ist auch die aus rotem Marmor erbaute Bakócz- Kapelle, sie ist 300 Jahre älter als die Kirche selbst. In unmittelbarer Nähe der Basilika erinnern die königliche Hauskapelle, die Burgkapelle und die Rosenfenster an den ehemaligen königlichen Palast. Der Széchenyi-Platz, die Bürgerhäuser und das Gebäude des Rathauses bieten eine „barocke Atmosphäre“. Wahrzeichen der Wasserstadt sind die Franziskanerkirche und das Gebäude des Ordenshauses (Pázmány Péter u. 18.).

Für mehr Informationen besuchen Sie bitteEsztergom website.


Luftblick in Visegrad

Der Palast von König Matthias, dem großen Herrscher in der Zeit der Renaissance, war ein mit einem roten Marmorbrunnen geschmückter, wunderschöner Gebäudekomplex mit 350 Zimmern und einer der prachtvollsten königlichen Wohnsitze der damaligen Epoche. Die Archäologen haben den unter einer 15 Meter dicken Schuttschicht begrabenen Palast mit dem Renaissanceschmuckhof und dem Herkulesbrunnen freigelegt, originalgetreu rekonstruiert und wieder aufgebaut. Die Originalteile des Herkulesbrunnens werden im fünfstöckigen Salomonturm (Salamon-torony, Salamon-torony u.), der aus dem 13. Jahrhundert stammt, aufbewahrt. Der Turm ist Teil der Befestigungsanlage, der die Wasserbastei und die Burg auf dem Burgberg mit einer starken Burgmauer verbunden hat. Drei Sehenswürdigkeiten sind von besonderer Bedeutung: die Ruine des etwa 330 errichteten Militärlagers der Römer auf dem Sibrik-Hügel, der Nagyvillámer Aussichtsturm auf dem Schwarzenberg (Fekete-hegy), das größte Ausflugsgebiet der Hauptstadt mit Sommerrodelbahn, Jurtenlager, Campingplatz, Waldgaststätte, Spielplätzen und einem Wildgehege auf dem Nussberg (Mogyoró-hegy).

Für mehr Informationen besuchen Sie bitteVisegrad website.


Barockschloss in Godollo

Das königliche Schloss Gödöllő (Szabadság tér 1.) ist eines der größten Bauwerke des ungarischen Barock. Es wurde in den Jahren 1744-48 nach Entwürfen von András Mayerhoffer errichtet. Der ungarische Architekt Miklós Ybl gab dem Bau nach 1867 seinen heutigen doppelten U-Grundriss. Zu dieser Zeit erhielt das Königspaar, Franz Joseph I. und Elisabeth, dieses Schloss als Geschenk. Sissi liebte das ungarische Volk und das Land und erholte sich in Gödöllő von den Intrigen am Hofe. Zwischen den beiden Weltkriegen war das Schloss Sitz des Landverwesers Horthy. Die Andachtskirche von Máriabesnyő wurde aufgrund ihrer 700 Jahre alten, Wunder bewirkenden Maria-Gnadenstatue zu einem bekannten Wallfahrtsort. Der bei Mogyoród errichtete Hungaroring ist alljährlich Mitte August der Austragungsort für das berühmte Formel-1-Autorennen "Großer Preis von Ungarn".

Für mehr Informationen besuchen Sie bitteGodollo website.


Luftblick auf Szentendre Stadtzentrum

Verwinkelte Straßen, sieben Kirchtürme, farbenfrohe Häuser, enge Gässchen, zwei Dutzend Museen und das mediterrane Flair machen die Stadt Szentendre zum Touristenmagneten am Donauknie. Nostalgie suchende Touristen finden hier Geschäfte, Restaurants, Zunftschilder, schöne Gebäude am Hauptmarkt, attraktive Fotomotive und das Margit-Kovács-Museum, eines der populärsten Museen des Landes (Vastagh György u. 1.) mit den liebenswerten Figuren der Keramikkünstlerin (1902–1977). Seit Gründung der "Gesellschaft der Maler von Szentendre" 1928 veranstaltet die Organisation zahllose Ausstellungen mit den Lebenswerken der im 20. Jahrhundert in der Stadt lebenden oder mit der Stadt verbundenen Künstler in den schönsten Häusern und Baudenkmälern der Stadt. Das Szabó Marzipanmuseum (Dumtsa J. u. 14.) stellt den süßen Grundstoff in vielen Formen vor. Das Konditoreimuseum Dobos bietet die Original-"Dobostorte" an. Im Haus der Volkskünste (Rákóczi u. 1.) kann man die Volkskunst aus dem Komitat Pest kennen lernen, im "römischen Lapidarium" (Dunakanyari körút 1.) sind die antiken Funde der Stadt Ulcisia Castra aus dem 1. bis 4. Jahrhundert zu besichtigen. Das nationale Weinmuseum (Bogdányi út 10.) erwartet die Liebhaber guter Weine.

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